Therapiemöglichkeiten und Behandlungskosten



Therapiemöglichkeiten

Klassische Homöopathie

Vor über 200 Jahren erforschte Samuel Hahnemann die Heilkräfte, die den Arzneien innewohnen. Ursächlich für Hahnemanns Selbstversuch mit Chinarinde war eine Übersetzungsarbeit von Pflanzenwirkstoffen. Die beschriebene Heilkraft der Chinarinde bei Malaria zweifelte Hahnemann aufgrund seiner Erfahrungen als praktizierender Arzt an. Durch die Einnahme der Chinarinde kam es zu Kopfschmerzen, Unruhe, Mattigkeit, Schläfrigkeit, Herzklopfen, Ängstlichkeit, Durst, usw. wie es bei Malaria-Erkrankten üblicherweise der Fall ist, jedoch ohne Fieberschauder oder Vorhandensein von Erregern. Die sogenannte Kunstkrankheit verschwand nach dem Absetzen der Chinarinde. Dieser Versuch zeigte, dass durch das Arzneimittel genau die Erscheinungen beim Gesunden in Erscheinung treten, wie sie bei einem Malaria-Kranken vorliegen. Weitere Arzneimittelprüfungen am Gesunden von ca. 125 Arzneimitteln folgten, nachdem Hahnemann zu dem Schluss kam, dass Ähnliches durch Ähnliches geheilt wird (similia similibus curentur), weil mit dem Verschwinden der durch die jeweilige Arznei provozierte Kunstkrankheit auch die ursprüngliche Krankheit verschwindet.

Gemäß Hahnemann kann über wahrnehmbare, äußere Zeichen auf innere Krankheitszustände eingewirkt werden. Die Notwendigkeit der Befragung des Patienten und die Beobachtung der Zeichen, Lebenskraft und Entwicklung einer natürlichen Krankheit durch den Homöopathen, dient dem Abgleich, der Gewichtung und Hierarchisierung der Krankheitszeichen mit den charakteristischen Zeichen der homöopathischen Arzneien.

Die Krankheitsbezeichnungen sind nicht wesentlich für die Arzneimittelwahl, da zum Beispiel der Kopfschmerz nicht aus einem einzigen Zeichen besteht sondern durch die individuelle Totalität bei der Mittelfindung abgedeckt wird. Zur Mittelfindung arbeite ich vorwiegend mit dem digitalen Symptomenlexikon (SL).


Ganzheitliche Frauenheilkunde

Hormonstörungen können in jedem Alter auftreten und haben weitreichende Folgen für fast alle Organe. Sowohl die klassische Homöopathie als auch die Phytotherapie eignen sich für die Behandlung von Frauenleiden.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit Hormontests zu veranlassen, die teilweise bequem von zu Hause durchgeführt werden können. Der Befund der Hormonparameter wird individuell auf der Basis des Beschwerdebildes, der absoluten Werte als auch der Relationen zueinander analysiert und die entsprechende Therapie ausgearbeitet. Diese eignet sich nicht nur für die Frau sondern auch für den Mann.


Phytotherapie

Die Pflanzenheilkunde reicht zurück zur Zeit von Hermes Trismegistos (3000 v. Chr.) und gehört somit zu den ältesten Therapieformen. Das Wissen über die Heilkräuter wurde z.B. weitergegeben durch Hildegard von Bingen (1098 – 1179 n.Chr.), den Arzt Paracelsus und den Naturheilkundler Sebastian Kneipp.

Insbesondere die Gemmotherapie findet in meiner Praxis Anwendung.

Gemmo bedeutet im lateinischen Knospe. Sie ist eine sanfte Therapie in der Pflanzenheilkunde, in der das Embryonalgewebe mit seiner höchsten Vitalkraft von Knospen, Trieb- oder Wurzelspitzen enthalten ist. Verwendet werden einheimische Pflanzen aus biologischem Anbau oder Wildsammlung. Die Entwicklung dieser pflanzlichen Stammzelltherapie vor 60 Jahren geht zurück auf den Belgier Dr. Pol Henry (1918 – 1988). Die Heil- und Regenerationskraft dieser unspezialisierten Pflanzenzellen ist zyklusabhängig und die Ernte ist an bestimmte Jahreszeiten gebunden. Sie enthalten spezifische Enzyme, Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe), Mineralien, Vitamine, Aminosäuren und Wachstumsfaktoren. Verwendet werden Sträucher und Bäume deren Wirkstoffe den ganzen Mensch beeinflussen.

Keine Anwendung bei Unverträglichkeit auf Glycerol sowie in Schwangerschaft und Stillzeit.

Die Methode ist wissenschaftlich nicht anerkannt.



Beschwerden bzw. Krankheitssymptome werden bei einer alternativen Behandlung nicht unterdrückt, sondern der Körper wird unterstützt wieder seine Balance zu finden. Durch die Therapie können nur Impulse im Patienten gesetzt werden. Die Heilung jedoch vollbringt der Organismus selbst. Auf diesem Weg unterstütze ich Sie/Dich gerne.



Behandlungskosten

Homöopathische Erstanamnese im chronischen Krankheitsfall (einschließlich Fallanalyse)

Euro 150 - 170 (je nach Aufwand)


Homöopathische Folgeanamnese, Verlaufskontrolle, Beratung oder Anamnese im akuten Krankheitsfall

Euro 40 - 80 (je nach Aufwand)


Telefontermine

Kurze Info

kostenfrei

Beratung bzw. Verlaufskontrolle

je nach Aufwand


Vereinbarte Behandlungstermine sind verbindlich und müssen im Falle einer Verhinderung mindestens 24 Stunden vorher abgesagt werden. Andernfalls entsteht ein Ausfallhonorar in Höhe von Euro 40,-.

Bitte beachten: Bringen Sie bitte zum Erstgespräch Ihre Krankenunterlagen mit.


Erläuterung zu den Behandlungskosten

Die Gebühren werden unmittelbar mit der Leistung bzw. Rechnungsstellung fällig. Eine Nicht- oder Teilerstattung seitens Ihrer Privat- oder Zusatzversicherung bzw. Beihilfe hat keinen Einfluss auf die Honoraranforderung. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Leistungen nicht. Die Abrechnung erfolgt nach Zeitaufwand und kann von der GebüH abweichen. Bei der Rechnungsstellung kann auf die jeweiligen Versicherer von Patienten nicht eingegangen werden.


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